Sigrid Kornmann
 
 

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Sigrid Kornmann setzt sich für die Kunst ein

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Anlässlich ihrer vielen Besuche von Vernissagen kam sie auf die Idee Künstler und Kunstinteressierte zu einem Gedankenaustausch zusammenzubringen.

Im Oktober 2002 fand das erste Kunstgespräch im Atelier der Künstlerin Annemieke Tromp statt. Es traf sich ein kleiner Kreis von 10 Kunstinteressierten. Inzwischen haben zahlreiche Kunstgespräche stattgefunden.Von der Malerei über die Fotografie bis hin zur Bildhauerei erstreckten sich bisher die Besuche in den Ateliers.

Die Idee stößt in der Bevölkerung auf großes Interesse.
So hat Frau Kornmann immer mehr Anfragen von Künstlern und von Kunstinteressierten, sich an dieser Aktion in Zukunft beteiligen zu wollen. Aus einem ursprünglichen kleinen Kreis hat sich inzwischen eine ansehnliche Gruppe von über 80 Personen mit steigender Tendenz entwickelt.

Aufgrund der großen Zahl der Kunstinteressierten gehen die Kunstgespräche über die Atelierbesuche hinaus. So reihen sich inzwischen Bildbesprechungen über Bilder, die in den Städtischen Sammlungen hängen, wie des Stilllebenmalers Abraham Mignons (1640 1679), der eine zeitlang in Wetzlar arbeitete und des berühmten Wetzlarer Malers Paul Klose (1912-1982) in die Kunstgespräche ein. Frau Kornmann hat es geschafft, dass die Bürger und Bürgerinnen nun wissen wie viel Kunstschaffende in ihrer unmittelbaren Umgebung zu finden sind und welche Schätze in den heimischen Museen und Kirchen entdeckt werden können.

In der Gruppe waren anfangs fast nur Frauen vertreten. Männer waren eher die Ausnahme. Das hat sich geändert, weil es sich herumgesprochen hat, dass die Gespräche auf hohem Niveau stattfinden und Frau Kornmann eine Garantin dafür ist, dass die Kunstinteressierten der Stadt und des Landkreis auf künstlerische Kleinode der Region aufmerksam gemacht werden.